Leistungsspektrum

  • Interdisziplinäre Tumorkonferenzen

    Das Ziel der Tumorkonferenz ist die Erstellung individueller Diagnose-, Therapie- und Nachsorgepläne für Patienten die nicht nach geltenden Leitlinien behandelt werden können bzw. Grenzfälle darstellen. Die Teilnahme an der Tumorkonferenz steht allen interessierten Ärztinnen und Ärzten offen.  
     
    Termin:
    Jeden Donnerstag um 16:15 Uhr im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof, Medizinische Bibliothek (Raum: 1044/ Eingangsebene). 
     
    Die Anmeldung erfolgt mittels Anmeldeformular spätestens am Vortag bis 17:00 Uhr über die Leitstelle des Tumorzentrums Koblenz am Kemperhof per Fax oder E-Mail.
     
    Download des Anmeldeformulars hier!

  • Mamma-Tumorboard

    Das Mamma-Tumorboard findet in Koblenz jeden Dienstag um 18:15 Uhr im
     
    Pathologischen Institut Koblenz
    Seminarraum
    Franz-Weis-Strasse 13
    56073 Koblenz
     
    statt.
     
    Interessierte Fachärzte sind herzlich eingeladen, als Gast an der Sitzung teilzunehmen.

    Auskunft erteilt Ihnen
    Chefarzt Dr. Arno Franzen
    der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    Gemeinschaftsklinikum/Kemperhof
    Telefon: 0261 499-2302
    E-Mail: frauenklinik-koblenz@gk.de

  • Thoraxonkologische Tumorkonferenz

    Unter Beteilung der Kliniken für Radioonkologie und Strahlentherapie und der Hämatoonkologie unseres Klinikums sowie der Kliniken für Pneumologie und Thoraxchirurgie am Katholischen Klinikum findet immer dienstags, 16:30 Uhr, eine Tumorkonferenz für thoraxonkologische Erkrankungen statt.  
     
    Ort der Veranstaltung ist das Klinikum Marienhof, Pneumologie (Erdgeschoss, Raum 21). 
     
    Die Anmeldung kann per E-Mail erfolgen: pneumologie@kk-koblenz.de
       

  • Prostata Sprechstunde

    Die Kliniken für Urologie und Radioonkologie und Strahlentherapie am Kemperhof bieten in Zusammenarbeit eine interdisziplinäre Prostatakarzinom-Sprechstunde an.  
     
    Die Anmeldung kann telefonisch über das Sekretariat der Urologie (Telefon: 0261 499-2502) erfolgen. Die Vorstellung der Patienten findet in der Regel donnerstags nachmittags nach Terminvereinbarung statt.

  • Klinisches Krebsregister

    Das ehemals „Städt. Klinikum Kemperhof" - jetzt Teil des Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein - ist mit Gründung des Tumorzentrums Rheinland-Pfalz als „Onkologisches Schwerpunktkrankenhaus des nördlichen Rheinland-Pfalz" ausgewiesen worden. Im Rahmen einer Modellmaßnahme wurde dadurch das Klinische Krebsregister ins Leben gerufen. Angefangen mit der Chirurgischen Klinik kam es zu einem schrittweisen Ausbau bis zur vollständigen Erfassung aller Tumorpatienten des Klinikums.
    Bis einschließlich 2015 wurde nach den Richtlinien der ADT (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren) dokumentiert. Seit 2016 ist die Dokumentationsgrundlage der ADT-GEKID-Basisdatensatz. Seit 2002 wird das Gießener Tumordokumentationssystem genutzt, welches mit zahlreichen Sonderfunktionen ausgestattet ist, unter anderem auch mit Spezialauswertungsmöglichkeiten für Brust- und Darmkrebszentren. Unsere Datenbank umfasst mittlerweile 34.000 Patienten mit ihren Krankheitsverläufen. Jährlich kommen etwa 1.400 bis 1.600 Neuerkrankungen hinzu.
    Seit 01.01.2000 bestand die Meldepflicht für jeden Arzt epidemiologische Daten eines jeden Tumorpatienten an das Krebsregister Rheinland-Pfalz zu melden. Seit Inkrafttreten des neuen Landeskrebsregistergesetzes zum 01.01.2016 hat jeder Arzt die Pflicht klinische Daten an die Krebsregister Rheinland-Pfalz gGmbH zu melden. Der Patient kann der dauerhaften Speicherung seiner personenidentifizierbaren Daten widersprechen.
    Die Daten werden sowohl für krankenhausinterne Fragestellungen als auch über das Klinikum hinaus verwendet. Weitergeleitet werden sie regelmäßig an:
    1) Krebsregister Rheinland-Pfalz gGmbH
    2) zu Sonderauswertungen an die ADT

     
    Näheres erfahren Sie von:

    Anika Seide
    Leiterin
    Telefon: 0261 499-2741
    Telefax: 0261 499-2740
    E-Mail: anika.seide@gk.de 

    P. Hagenmeier (med. Dokumentationsassistentin)
    F. Reiser (med. Dokumentationsassistentin)
    Telefon: 0261 499-2742
    Telefax: 0261 499-2740

  • Selbsthilfegruppen

    Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. (AdP)
    Selbsthilfegruppe für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs
    Haus der Krebs-Selbsthilfe
    Thomas-Mann-Str. 40
    53111 Bonn
    Telefon: 0228 33889-251
    Telefax: 0228 33889-253
    Weitere Infos zum Gruppentreffen, Kursangebot und Fachvorträgen finden Sie hier.
     
     
    Selbsthilfegruppe für Männer mit urologischen Krebserkrankungen
    Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemperhof
    Koblenzer Str. 115 - 155
    56073 Koblenz
    Telefon: 0261 499-2028
    E-Mail: Ramona.Mika-Lorenz@gk.de

Kliniken

  • Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

    Unsere Abteilung steht unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Bernd Markus. In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Internisten, Gastroenterologen, Onkologen und Strahlentherapeuten führen wir ein breites Spektrum von Operationen bei Tumorerkrankungen z.B. der Bauchorgane, Schilddrüse, Lymphknoten, Haut und der Weichteile nach den neuesten Standards der Medizin durch. Durch die enge Nachbarschaft mit der hiesigen, großen Kinderklinik gehören hierzu auch entsprechende Operationen bei kindlichen Tumoren.
     
    Die operativen Eingriffe werden auf konventionelle bzw. wenn möglich auf minimalinvasive Weise durchgeführt. Die moderne Chirurgie kann Erkrankungen dabei viel schonender und schmerzfreier behandeln als noch vor Jahren. Bei ständiger Fortbildung aller Mitarbeiter und unter Einsatz modernster Techniken können die bestmöglichen Therapien für diese allgemeinchirurgischen und onkologischen Erkrankungen angeboten werden.
     
    Wenn möglich werden dabei minimal-invasive Techniken gewählt, da diese sich als ein schonendes und schmerzfreieres Verfahren der modernen Chirurgie für bestimmte Operationen anbieten. Mit dieser „Kameramethode" kann eine schnellere Mobilisierung und Erholung erzielt werden. Wichtig ist dabei auch der Einsatz der Laparoskopie (Durchsicht des Bauchraumes mit der Kamera), um das Stadium einer Erkrankung einschätzen, Proben entnehmen und die nachfolgende Behandlung festlegen zu können.
     

    Unsere Schwerpunkte in der Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen sind:

    Bösartige Erkrankungen des Verdauungstraktes:

    • Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)
    • Magenkrebs (Magenkarzinom)
    • Dünn- und Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom)
    • Enddarmkrebs (Rektumkarzinom)
    • Krebs des Darmausganges (Analkarzinom)
    • Leberkrebs, -tumoren und -metastasen
    • Gallengangs- und Gallenblasenkrebs
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
    • Milztumor

    Bösartige Erkrankungen der endokrine Organe: 

    •  Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenkrebs (-karzinom)   

    Bösartige Erkrankungen der Weichteile:  

    • Hauttumore und -krebs
    • Lymphknotentumore
    • Fettgewebstumore (Liposarkome)
    • Weichgewebstumore (Sarkome, Blastome)

    Kinderchirurgie: 

    • Bösartige Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und Bauchraumes
    • Weichgewebstumore (Sarkome)
    • Lebertumore, -karzinome - metastasen  

    Kontaktdaten:
    Tel.: 0261 499-2252
    Fax: 0261 499-2250
     
    Sprechzeiten:
    Montag bis Freitag nach Vereinbarung 
    Mitzubringen sind: Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung benötigen zur stationären Behandlung ein Einweisungsformular (Antrag auf Krankenhauspflege). Zu Konsiliaruntersuchungen bringen Sie bitte ein Überweisungsformular eines niedergelassenen Ärztes mit.  

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  • Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin

    Im Rahmen der interdisziplinären Behandlung begleiten und behandeln Ärzte (Schmerztherapeuten) unserer Abteilung onkologische Patienten im gesamten Klinikum. Hierbei findet eine gemeinsame Therapie mit den Betten führenden Abteilungen (Onkologie, Chirurgie, Strahlentherapie, Urologie, Gynäkologie) statt. Die Klinik steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Hermann Reitze.
     
    Des Weiteren bietet die Klinik für Anästhesie und Schmerztherapie die Möglichkeit, Tumorschmerzpatienten zur medikamentösen Akutbehandlung und Einstellung, stationär in der Schmerzklinik aufzunehmen.
     
    Ziel ist es, eine akute und lang anhaltende adäquate Schmerzreduktion für unsere Patienten zu erreichen. Hierbei sollte die Zeit des stationären Aufenthalts im Sinne unserer Patienten zeitlich möglichst kurz ausfallen.
    Der Bereich Schmerztherapie steht unter der Leitung von Oberarzt Christoph Hoefing, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin.
     
    Kontaktdaten:
    Information erhalten Sie über das Sekretariat der Schmerztagesklinik:
    Annegret Denkel
    Telefon: 0261 499-2225 (Montag-Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr).
    In dringenden Fällen:
    Sekretariat Chefarzt Dr. med. Hermann Reitze
    Angelika Busekow
    Telefon: 0261 499-2202 oder
    über die Interdisziplinäre Notaufnahme
    Telefon: 0261 499-2271
     
    Mitzubringen sind:
    Zur stationären Aufnahme benötigen Sie eine Krankenhauseinweisung durch niedergelassene Ärzte.

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  • Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

    Die Frauenklinik unter der Leitung von Chefarzt Dr. Arno Franzen deckt das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde ab.
     
    In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Onkologie und Strahlentherapie werden das gesamte Spektrum von Operationen bei Tumorerkrankungen im Brust- und Genitalbereich nach dem neuesten Standard der Medizin durchgeführt. Unter Einsetzen modernster Techniken können die bestmöglichen Therapien für die onkologischen Erkrankungen im Brust- und Genitalbereich der Frau angeboten werden. 
     
    Ein Schwerpunkt der Frauenklinik ist die onkologische Gynäkologie bei allen bösartigen Erkrankungen im Genitalbereich. Die Klinik ist außerdem Schwerpunkt in der operativen Behandlung bösartiger Erkrankungen der Brust. Hierbei haben onkoplastische Operationen, speziell im Rahmen eines brusterhaltenden Behandlungskonzeptes, einen hohen Stellenwert. In unserem ganzheitlichen Behandlungsangebot bieten wir bei Bedarf auch eine ärztliche psychoonkologische Begleitung an. 
     
    Unsere Schwerpunkte in der Diagnostik und Behandlung von onkologischen Erkrankungen in der Frauenheilkunde sind:

    • Bösartige Erkrankungen im Genitalbereich
    • Gebärmutterhalskrebs (Collumcarzinom)
    • Eierstockskrebs (Ovarialcarzinom)
    • Vaginalkrebs (Vaginalcarzinom)
    • Vulvakrebs (Vulvacarzinom) 
    • Bösartige Erkrankungen der Brustdrüse

    Kontaktdaten: 
    Tel.: 0261 499-2302
    Fax: 0261 499-2300
    Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr 
     
    Das zertifizierte Brustzentrum Kemperhof Koblenz & St. Elisabeth Mayen gehört zum Verbund der zertifzierten Brustzentren der Region Mittelrhein, zudem neben dem Kemperhof und dem St. Elisabeth auch folgende Kliniken gehören:

    Katholisches Klinikum Koblenz, Marienhof
    Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied
    Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler  

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  • Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie

    Das Leistungsspektrum der Klinik für Gefäßchirurgie umfasst insbesondere:

    • Aneurysmachirurgie (offene oder endovaskuläre Ausschaltung)
    • Behandlung von chron. arteriellen Verschlussprozessen der viszeralen und peripheren Gefäße
    • Behandlung von akuten arteriellen Verschlüssen, auch bei Viszeralgefäßen
    • Operationen an den supraaortalen Ästen (z.B. Carotischirurgie mit intraoperativem Neuromonitoring, carotido-subclaviale Transposition)
    • Eingriffe an den thorakalen Arterien (ohne Herz-Lungen-Maschine)
    • Kombinationseingriffe mit intraop. Anwendung von offenen und endovaskulären Verfahren (Angioplastie, Stents)
    • Behandlung von traumatischen oder erworbenen (postinterventionellen) Gefäßläsionen
    • Venenchirurgie (Thrombektomien, Cava-Schirme, Varizenchirurgie, veno-venöse Umleitungen)
    • Entfernung von Gefäßmalformationen
    • Shuntchirurgie und Katheterimplantation bei chron. Niereninsuffizienz
    • Implantation von Herzschrittmachern
    • Gefäßrekonstruktionen bei endovaskular wachsenden urologischen Tumoren oder im Rahmen von erweiterten viszeralchirurgischen Tumorresektionen mit Gefäßbeteiligung
    • Implantation von Katheterzugängen und Portsystemen zur parenteralen Ernährung oder Chemotherapie, auch im Rahmen der Kinderonkologie
    • offen chirurgische oder CT-gesteuerte lumbale Sympathektomie bei pAVK
    • konservative Therapie der pAVK (Hämodilution, Infusionstherapie, Schmerzbehandlung) 

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  • Klinik für Innere Medizin - Gastroenterologie, Diabetologie, Endokrinologie

    Die Klinik für Innere Medizin I steht unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Konrad L. Streetz und behandelt Patienten im Rahmen der Schwerpunktaufgaben Gastroenterologie, gastroenterologische Onkologie  und internistische Hämato-Onkologie.

    Der Schwerpunkt der Klinik liegt in der Diagnostik und Behandlung von bösartigen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie von Gallen-, Bauchspeicheldrüsen- und Lebererkrankungen. Darüberhinaus  erfolgen Diagnostik und Therapie bei  Patienten mit bösartigen Erkrankungen der blutbildenden Organe  und Lymphsystems (Lymphome, chronische Leukämien, myeloproliferative Erkrankungen, Anämien; Myelodysplasien), der Lungen, der harnableitenden Organe (Nieren, Harnblase) und Geschlechtsorgane (Hoden, Ovar, Brust, Prostata) in enger Zusammenarbeit mit der Frauenklinik und der Urologie im Hause sowie mit der Schwerpunktpraxis für Hämatoonkologie am Kemperhof  (Fr. Dr. med. H. Nolte). Insbesondere werden Patienten behandelt, bei denen mehrere Therapieverfahren angewandt werden (z.B. Chemotherapie und Strahlentherapie).

    Nach definitiver Sicherung der Diagnose und Festlegung des Ausbreitungsstadiums erarbeiten wir einen auf den einzelnen Patienten abgestimmten umfassenden Behandlungsplan unter Zuhilfenahme der in der Klinik regelmäßig stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz  ,bei der  die unterschiedlichen Fachabteilungen vertreten sind [Chirurgie, Radiologie, Strahlentherapie, die medizinische Klinik mit  Gastroenterologie und Onkologie, bei Bedarf andere Abteilungen)

    Seit dem 3. Quartal 2012 steht unseren Patienten unsere interdisziplinäre onkologische Station zur Verfügung. Die Tumorstation (unter der Leitung von Oberärztin Dr. Christine Hoffmann) wird gemeinsam mit der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie (Chefärztin Dr. Anke Schendera) geführt. Ziel der Zusammenführung ist die umfassende interdisziplinäre   Betreuung unserer Patienten durch ein multiprofessionelles Team. Komplexe Therapiestrategien können so umgesetzt werden ohne einen Wechsel der Bezugspersonen und des Behandlungsteams.

    Unsere Schwerpunkte in der Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen sind die:      

    • Durchführung endoskopischer Untersuchungen zur Diagnostik von Tumorerkrankungen  
    • Durchführung endoskopischer Eingriffe zur Behandlung von Komplikationen, zum Beispiel bei Blutungen
    • Durchführung spezieller endoskopischer Nachsorgeuntersuchungen, wie zum Beispiel endoskopischer Ultraschall
    • Durchführung von Knochenmarkpunktionen, Ascites- und Pleura-, Lymphknotenpunktionen
    • Durchführung komplexer Polychemotherapien sowie moderner Antikörpertherapien  
    • Durchführung von Bestrahlungen - auch in Kombination mit einer Chemotherapie  
    • Vorbereitung von Knochenmarktransplantationen und Hochdosischemotherapien in enger Zusammenarbeit mit  der III. Medizinischen Klinik der Uniklinik Mainz   
    • psychoonkologische Betreuung von Patienten und Angehörigen
    • Schmerztherapie, auch in Zusammenarbeit mit der ambulanten Schmerztherapie im hause und der Klinik für Radiologie
    • Therapie und Organisation der weiterführenden Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Tumorerkrankungen in enger Zusammenarbeit mit Pflegefachkräften, Sozialdienstmitarbeitern, Psychologen, Psychiatern, Physiotherapeuten und Seelsorgern , dem ambulanten und stationären Hospiz in Koblenz.

    Kontaktdaten:
    Tel.: 0261 499-2352
    Fax: 0261 499-2350

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  • Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

    Diagnostisches und therapeutisches Spektrum der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (Chefarzt: PD Dr. Thomas Nüßlein) im Tumorzentrum.  
     
    Unsere onkologisches Spektrum umfasst Patienten mit folgenden Erkrankungen:

    • Solide maligne und benigne Tumoren
    • Leukämien
    • Lymphoretikuläre Neoplasien
    • Lymphangiome und Hämangiome  

    Die häufigste maligne Erkrankung im Kindesalter ist die Akute Lymphatische Leukämie (ALL). Die meist 7 - 9 Monate dauernde intensive Chemotherapie wird sowohl tagesklinisch als auch stationär durchgeführt. Wir behandeln nach den aktuellsten Therapieprotokollen (ALL-BFM-2008). 
     
    Aufgrund der engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie stellen Hirntumoren bei Kindern einen besonderen Schwerpunkt unserer Arbeit dar. Die Patienten werden aus einem großen Umkreis zugewiesen. Wir planen gemeinsam mit der Klinik für Radiologie (Chefarzt Prof. Dr. Klaus Schunk) und Strahlentherapie (Chefärztin Dr. Anke Schendera) das diagnostische Vorgehen. Bei bösartigen Tumoren muss eine Nachbehandlung erfolgen, die sich an den Therapiestudien der GPOH orientiert. 
     
    Der häufigste Nierentumor bei Kindern ist der Wilms-Tumor. Die Diagnose dieses Tumors wird allein mit bildgebenden Verfahren gestellt. Durch eine relativ gut verträgliche Chemotherapie wird der Tumor verkleinert und dann durch die Klinik für Kinderurologie (Chefarzt Dr. Ludger Franzaring) operiert. Die allermeisten Kinder ( > 90 % ) mit Wilms Tumor können dank moderner Therapieverfahren heute dauerhaft geheilt werden. 
     
    Die Hämatologie bei Kindern umfasst die Diagnostik und Therapie von nicht bösartigen angeborenen und erworbenen Krankheiten des Blutes. Es handelt sich hierbei z. B. um angeborene Anämien wie die Thalassämien, Sichelzellkrankheit, Kugelzellanämie, Fanconie-Anämie und seltene Anämieformen. Angeborene Thrombozytopenien sind sehr selten, viel häufiger kommt die Immunthrombopenie ( ITP ) vor. Diese Form ist meist vorübergehend und mit meist guter Prognose.
     
    Das Team: 
     
    Stationsärztinnen Kinderonkologie:
    Dr. Christiane Hermann
    Kinderärztin Ümmügül Tetik
    Tel.: 0261 499-2651

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  • Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

    Diagnostisches und therapeutisches Spektrum der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Chefarzt: Prof. Dr. Klaus Schunk) im Tumorzentrum Gemeinschaftsklinikum Koblenz.  
     
    Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist eine Hauptabteilung des Tumorzentrums Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, in der ein Team aus insgesamt neun Ärzten und 16 MTRA bzw. Arzthelferinnen rund um die Uhr folgende Leistungen anbietet:
     
    Das komplette moderne radiologische Diagnostikspektrum steht sowohl für die Erstdiagnostik als auch die Verlaufskontrolle von Tumorerkrankungen unter Therapie zur Verfügung: Eine große Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den Schnittbildverfahren Computertomographie (Mehrzeilen-Spiral-CT) und  Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie (Hochfeld-MRT) zu, mit denen Bildschnitte durch den menschlichen Körper mit hoher Ortsauflösung und Gewebedifferenzierung erlangt werden können. Besondere Schwerpunkte der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Kemperhof sind in diesem Zusammenhang die CT-Colonographie oder „virtuelle Dickdarmspiegelung“ (Koloskopie) zur nicht-invasiven hochauflösenden Dickdarm-Darstellung und die Hydro-MRT, ein Verfahren zur modernen Darstellung des Magen-Darm-Traktes.
     
    Als Gründungsmitglied des interdisziplinären Brustzentrum bietet die Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie neben der digitalen Mammographie mit niedriger Strahlenbelastung auch ergänzende minimal-invasive bildgestützte Gewebeproben aus der weiblichen Brust mit mammographisch-stereotaktischer, sonographischer sowie MR-stereotaktischer Nadelführung an.
     
    In Ergänzung der bildgebenden Diagnostik von Tumorerkrankungen steht ein komplettes modernes radiologisches Interventionsangebot zur minimal-invasiven Diagnostik und Behandlung verschiedenster Tumorerkrankungen zur Verfügung. CT-gesteuerte Punktionen haben in diesem Zusammenhang vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Auf für den Patienten wenig belastenden Wege können feingewebliche Proben entnommen sowie Drainagen gezielt in den Körper eingebracht werden, um krankhafte Flüssigkeitsansammlungen wie beispielsweise Abszesse abzuleiten. Bei der Radiofrequenzablation (RFA) wird unter computertomographischer Kontrolle eine Spezialnadel (Sonde) in einen Tumor beispielsweise der Leber oder Lunge einführt, um das Tumorgewebe thermisch zu zerstören.
     
    Durch CT-gesteuerte Punktionen können außerdem Medikamente in den Körper eingebracht werden, um eine gezielte und für den Patienten schonende und sichere Schmerzbehandlung durchzuführen (z.B. CT-gesteuerte Blockade des Plexus coeliacus oder CT-gesteuerte lumbale Sympatholyse). Unter computertomographischer Bildsteuerung kann Zement in osteoporotisch gesinterte oder durch Knochenmetastasen befallene Wirbelkörper eingebracht werden, um eine Schmerzstillung und Knochenstabilisierung zu erzielen („Vertebroplastie“).
     
    Mittels Spezialkathetersystemen werden durch eine Embolisationsbehandlung mit verschiedensten Materialien gut- oder bösartige Tumore von der Durchblutung abgeschnitten werden bzw. unfallbedingte arterielle Blutungen gestillt. Über arterielle Katheter können loko-regionäre Chemotherapien durchgeführt werden, wodurch am Tumor eine hohe Wirksamkeit erzielt werden kann, der gesamte Organismus jedoch nur wenig belastet wird, so dass beeinträchtigende Nebenwirkungen vermieden werden. Mit minimal-invasiven Techniken können Gallengangdrainagen gelegt sowie Ernährungssonden in den Magen eingebracht werden.
     
    Eine wichtige Aufgabe der Klinischen Radiologie ist weiterhin die Teilnahme an den wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Fallkonferenzen des Tumorzentrum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, um gemeinsam mit allen beteiligten Fachdisziplinen individuell für jeden Patienten die Optimierung der weiteren Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Tumorerkrankung abzustimmen.
     
    Kontaktdaten:
    Tel.: 0261 499-2462
    Fax: 0261 499-2450
     
    Sprechzeiten:
    Montag:         08:00 - 16:00 Uhr
    Dienstag:       08:00 - 16:00 Uhr
    Mittwoch:       08:00 - 15:30 Uhr
    Donnerstag:  08:00 - 16:00 Uhr
    Freitag:          08:00 - 15:00 Uhr
     
    Mitzubringen sind:
    Bitte bringen Sie alle bisherigen Befunde und Röntgenbilder zur Untersuchung mit.
     

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  • Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie

    Die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie und die Praxis für Strahlentherapie am Kemperhof stehen unter der Leitung von Chefärztin Dr. Anke Schendera und sind auf die Strahlentherapie bei Onkologischen Erkrankungen spezialisiert.  
     
    Die Strahlentherapie gehört neben der Chirurgie und der Chemo- sowie der Hormontherapie zu den wichtigsten Therapiemethoden bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen. 
     
    Unsere Schwerpunkte in der Behandlung von Tumorerkrankungen ist die Strahlentherapie von:

    • Gynäkologischen Tumoren einschließlich Brustkrebs
    • Urologischen Tumoren einschließlich Prostatakrebs
    • Lungentumoren
    • Gastrointestinalen Tumoren
    • HNO-Tumoren
    • Hirntumoren  

    Ein weiterer Schwerpunkt ist der der Durchführung der kombinierten Radiochemotherapie.
    Voraussetzung hierfür ist eine präzise Bestrahlungsplanung nach dem neusten Stand der Technik mit entsprechender apparativer und personeller Ausstattung. Die Bestrahlung wird mit zwei modernen Linerarbeschleunigern mit MLC (= Multi-Lamellen-Kollimator) sowie mit einem Afterloadinggerät durchgeführt. In Abhängigkeit von der Lage und Geometrie des Tumorherdes wird die erforderliche Technik ausgewählt: 

    • Tiefentherapie mit ultraharter Röntgenstrahlung
    • Oberflächentherapie mit Elektronenstrahlung

    Spezialtechniken:

    • IMRT – Intensitätsmodulierte Strahlentherapie
    • Rapid Arc – Rotations-IMRT (Volumenbestrahlung in einer Gantrydrehung)
    • IGRT – Bildgesteuerte Strahlentherapie ( KV- und MV-Imaging )
    • Gating – Atemgetriggerte Bestrahlung  ( 4D-Bestrahlung )
    • Afterloading-Therapie  

    Das Afterloadingverfahren (= Nachladeverfahren), eine spezielle Kurzdistanzbestrahlung mit einem Iridium-Strahler (= Ir-192) wird beispielweise bei der Bestrahlung Gynäkologischer Tumore oder Prostatakarzinomen eingesetzt. Diese erfolgt  mit CT- und/oder Ultraschallnavigation entweder als interstitielle Therapie als alleinige Therapie oder in Kombination mit einer Teletherapie.
     
    Kontaktdaten:
    Tel.:  0261 499-2472  (Anmeldung Strahlentherapie)
    Fax : 0261 499-2470 
     
    Sprechzeiten: Nach telefonischer Vereinbarung 
     
    Mitzubringen sind: Überweisung/Einweisung, vorhandene Unterlagen, Befunde, Röntgenbilder (CD)

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  • Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Wiederherstellungschirurgie

    Unsere Abteilung steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. (TR) Hüseyin Senyurt und behandelt Patienten sowohl vollstationär als auch ambulant.  
     
    Wir sorgen dafür, dass Sie genau die Diagnostik und Behandlungen erfahren, die speziell für Ihr Krankheitsbild erforderlich sind. Selbstverständlich beantworten wir gerne all Ihre offenen Fragen, speziell auch zu möglichen Untersuchungs- und Behandlungsalternativen. Ihre Gesundheit ist ein gemeinsames Ziel unserer Spezialisten. Vertrauen Sie deshalb auf unsere Erfahrung, unser Können und unseren Willen, Ihnen zu helfen. 
     
    Unsere Schwerpunkte in der Behandlung und Diagnostik von Tumorerkrankungen sind: 

    • Gut- und bösartige Tumore der Haut und der Weichteile
    • Gut- und bösartige Knochentumore
    • Metastasenentfernung
    • Vorbeugende Stabilisation bei Knochenmetastasen
    • Tumore des gesamten Stütz- und Bewegungssystems
    • Interdisziplinäre Tumorbehandlung in enger Kooperation mit Strahlentherapie, Hämatologie und internistische Onkologie

    Kontakdaten:
    Tel.: 0261 499-2236
    Fax: 0261 499-2237 
     
    Sprechzeiten: 
    Montag und Mittwoch von 13:00 - 18:00 Uhr nach telefonischer Terminvereinbarung 
     
    Mitzubringen sind: 
    Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) benötigen zur Konsiliaruntersuchung ein Überweisungsformular eines Arztes für Orthopädie oder Chirurgie oder Allgemeinmedizin (Hausarzt). Bitte bringen Sie dies zur Untersuchung mit.

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  • Klinik für Urologie

    Unsere Abteilung steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. Ludger Franzaring und deckt das gesamte Spektrum des urologischen Fachgebietes ab.  
     
    Das medizinische Leistungsspektrum umfasst insbesondere alle offen-chirurgischen und auch endoskopischen, uro-onkologischen Tumoroperationen inklusive der zugehörigen Diagnostik und Nachsorge. 
     
    Unsere Schwerpunkte sind in der Diagnostik, Theapie und Nachsorge sind: 

    • Nebennierentumor
    • Nieren- und Nierenbeckentumor
    • Harnleitertumor
    • Blasentumor
    • Harnröhrenkrebs
    • Peniskrebs
    • Hodenkrebs
    • Prostatakrebs
    • Tumore des hinteren Bauchraums  

    Neben den operativen Verfahren gehört die medikamentöse Tumortherapie (Hormonbehandlung, tumorspezifische Chemo- und Immuntherapien) ebenso zu unseren Behandlungsschwerpunkten.
     
    Bei speziellen Fragestellungen arbeiten wir eng mit der Hämato-/Onkologischen Klinik sowie der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie (hier speziell die Strahlen-/Brachytherapie der Prostata) unseres Hauses zusammen. 
     
    Kontaktdaten:
    Tel.: 0261 499-2502
    Fax: 0261 499-2500
     
    Sprechzeiten:  
    Montag bis Freitag nach Vereinbarung
     
    Mitzubringen sind: 
    Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung benötigen zur stationären Behandlung ein Einweisungsformular (Antrag auf Krankenhauspflege) zur stationären Behandlung. Zu Konsiliaruntersuchungen bringen Sie bitte ein Überweisungsformular eines niedergelassenen Urologen mit.

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  • Schwerpunktpraxis Hämatoonkologie

    Diagnostisches und therapeutisches Spektrum der Schwerpunktpraxis für Hämatoonkologie (Dr. med. M. Maasberg, M. Schmitz, Dr. med. M.-T. Keller und H. Gerner) im Tumorzentrum Gemeinschaftszentrum Mittelrhein: Es werden alle soliden Tumore und alle gut- und bösartigen Erkrankungen des Blutes - einschließlich Gerinnungsstörungen behandelt. Wenn über die ambulante Versorgung hinaus eine teilstationäre oder stationäre Aufnahme erforderlich werden sollte, ist bei uns die Kontinuität der medizinischen Behandlung gewährleistet.

     

     

Interne Kooperationspartner

  • Psychoonkologie

    Liebe Patientin, lieber Patient,
     
    die Diagnose Krebs und die damit verbundene Behandlung stellen sowohl für die Betroffenen, als auch für die nahe stehenden Personen oft eine schwere Belastung und gleichzeitig eine große Veränderung des bisherigen Alltagslebens dar.
     
    Die Notwendigkeit, mit Erkrankungen im behandelnden Alltag zu Recht zu kommen, wirft für viele Patienten Fragen und Probleme auf, die nicht einfach zu bewältigen sind. Neben der vorwiegend körperlich orientierten Behandlung kann es entlastend sein, begleitend auch die Hilfe eines geschulten Gesprächspartners in Anspruch zu nehmen.
     
    Im Rahmen eines psychoonkologischen Gespräches können solche Fragen, Unsicherheiten, Sorgen und Nöte angesprochen werden, um eigene Wege der Entlastung zu entwickeln.
     
    Wir bieten daher für Tumorpatienten des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein im Rahmen von regelmäßigen Sprechstunden, aber auch nach Vereinbarung, die Gelegenheit zu einem solchen Gespräch mit unseren Psychoonkologinnen an. Wenn Sie dieses Angebot nutzen möchten, geben Sie Ihrem Pflegeteam oder Ihrem Arzt auf der Station Bescheid. Diese werden dann für Sie einen ersten Termin vereinbaren. Sie können unseren Psychoonkologinnen auch selbst eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter (0261-499 2164) hinterlassen. Sie werden dann zeitnah zurück gerufen.
     
    Näheres erfahren Sie von:
    Martina Lenhart
    Leiterin
    Psychologische Psychotherapeutin (VT)
    Psychoonkologin
    Telefon:0261 499-2164

  • Zentrum für Schmerzmedizin

    Liebe Kolleginnen,  
    liebe Kollegen,
     
    im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof werden alle Schmerzformen, die sich im Rahmen einer Tumorerkrankung manifestieren können, behandelt. Die Schmerztherapie am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof gliedert sich in eine ambulante, tagesklinische (6 Therapieplätze) und stationäre (6 Betten) Behandlung. 
     
    Unsere Behandlungsziele sind neben einer klaren Diagnosefindung, der Optimierung der Schmerzmedikation, dem Feststellen der Indikation für invasive Therapieverfahren, der Verbesserung der Lebensqualität, der Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und wenn möglich auch die Reintegration in das Berufsleben. 
     
    Neben einer medikamentösen Therapie werden hierzu verschiedene Behandlungsverfahren wie Nervenblockaden, Medikamentenpumpen, Physiotherapie und psychologische Schmerzbehandlung eingeleitet. 
     
    Vor einer geplanten Behandlung benötigen wir zunächst: 
     
    1. Die Zuweisung durch einen niedergelassenen Schmerztherapeuten, den Haus- oder Facharzt.
    2. Den Termin zum Vorgespräch können Sie in unserem Sekretariat von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr vereinbaren.
    3. Sie erhalten zunächst einen umfangreichen Schmerzfragebogen zugesandt, den Sie ausgefüllt zusammen mit bislang erhobenen Befunden an uns zurückschicken.
    4. Wir erstellen eine Patientenakte mit dem zugesandten Schmerzfragebogen und den bisher erhobenen Befunden.
    5. Wir sichten in einer Schmerzkonferenz die Befunde und vereinbaren mit Ihnen einen Termin zum Erstgespräch.
    6. Beim ersten Termin erfolgen eine ausführliche Schmerzanamnese und eine körperliche Untersuchung. Zusätzlich erfolgt ein psychologisches Vorgespräch. Mit Ihnen und Ihrem Arzt zusammen erfolgt dann die Therapieplanung, die ambulant, tagesklinisch oder stationär durchgeführt werden kann.  

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  • Physiotherapie

    Liebe Patientin, lieber Patient,  
     
    die Physiotherapie ist im Rahmen der onkologischen und palliativmedizinischen Versorgung im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein ein Teil der interdisziplinären Behandlungseinheiten. Sie stellt durch ihre vielseitigen Therapiemaßnahmen für die betroffenen Patientinnen und Patienten eine zuwendungsorientierte Hilfsmöglichkeit dar.
    Die verschiedenen physiotherapeutischen Maßnahmen und Techniken werden zur Schmerzlinderung, Entspannung und angepasster Stabilisierung des Allgemeinzustandes eingesetzt. Sie ergänzen so die Tätigkeiten der Ärzte, der Pflege und den psychosozialen Berufen. 
     
    Symptome, wie zum Beispiel Schmerzen, Atemnot, Lymphödeme, Verspannungen, Kontrakturen und Immobilität, können oft gelindert oder positiv beeinflusst werden. Die Lebensqualität kann sich verbessern. Therapiemaßnahmen die vorrangig in der Onkologischen/Palliativmedizin angewandt werden: 

    • Krankengymnastik
    • Atemtherapie
    • Massage
    • Ödentherapie
    • Reflexzonentherapie
    • Wärme- und Kältetherapie
    • Elektrotherapie

    Alle Behandlungen werden sowohl mit dem zuständigen Arzt als auch mit Patienten und deren Angehörigen besprochen, um so noch individueller auf die bestehenden physischen, psychischen und sozialen Bedürfnisse eingehen zu können.
     
    Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Physiotherapeutin Martina Ackermann sowie das ganze Team der Physiotherapeutischen Abteilung gerne zur Verfügung. 

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  • Sozialdienste

    Sozialdienste

    Für Patienten mit einer bösartigen Tumorerkrankung gibt es eine Reihe von Angeboten und Maßnahmen, auf welche diese Personen einen rechtlichen Anspruch haben. Grundsätzlich hat jeder Tumorpatient einen rechtlichen Anspruch auf eine an die Behandlung sich anschließende Rehabilitationsmaßnahme. Hier ist jedoch vorher zu prüfen, ob der Patient körperlich in der Lage ist, um an einer solchen Maßnahme teilzunehmen (Prüfung der Rehafähigkeit).  
     
    Daneben gibt es insbesondere für noch erwerbstätige Patienten eine Reihe von Fragen, die sich während einer oft langwierigen Behandlung stellen. Vor allem Fragen in Bezug auf die wirtschaftliche Absicherung des Betroffenen und seiner Familie sind ein weitreichender Aspekt in der Beratung. Hierzu berät der Sozialdienst und leitet in Absprache mit dem Patienten und mit dem behandelnden Arzt die weitergehenden Maßnahmen ein. 
     
    Beratungsangebote des Sozialdienstes für Patienten mit Tumorerkrankung sind im Einzelnen: 

    • AHB (Anschlussheilbehandlung)
    • AGM(Anschlussgesundheitsmaßnahme)
    • Kurzzeit-/Langzeitpflege in einem Pflegeheim
    • Stationäres Hospiz  

    Sozialrechtliche Beratung zur:

    • Pflegeversicherung: Beratung und Antragstellung
    • Schwerbehinderung: Antragstellung, wenn gewünscht (wichtig für nicht berentete Patienten)
    • Grundsicherung/Arbeitslosengeld: Beratung und Vermittlung an weitere Stellen/Klärung von Ansprüchen während der Behandlung
    • Rente wegen Erwerbsminderung: Beratung (Antragstellung erfolgt über die Rentenversicherungsträger)
    • Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung: Beratung und Ausfüllen dieser mit dem   Betroffenen/Angehörigen, rechtliche Betreuung erfolgt über das Amtsgericht
    • rechtliche Beratung: wird in Absprache mit dem Arzt beim Amtsgericht beantragt  

    Psychosoziale Begleitung
     
    Für viele Patienten und Ihre Angehörigen stellen sich nach der Diagnose Krebs oftmals Fragen über den weiteren Verlauf einer Erkrankung, den Umgang mit der Diagnose und einer Veränderung der bisherigen Lebenssituation.
    Der Sozialdienst begleitet auf Wunsch die Patienten und ihre Angehörigen während ihrer Behandlung. In Zusammenarbeit mit der Psychoonkologin kann für die Betroffenen ein wichtiges Betreuungsnetz geschaffen werden. Für die Zeit nach der Entlassung vermittelt der Sozialdienst weiterführende Beratungsangebote (z.B. Krebsgesellschaft, Selbsthilfegruppen, Familienberatungsstellen), um die psychosoziale Betreuung weiterhin zu ermöglichen. 

    Näheres erfahren Sie von:
     
    Karin Schemer
    Sekretariat
    Telefon: 0261 499-2079
    Telefax: 0261 499-2081
    E-Mail: karin.schemer@gk.de

  • Pflegeüberleitung

    Die Pflegeüberleitung umfasst alle Gedanken, Gefühle und Handlungen, die notwendig sind, um eine weitere kontinuierliche Qualität in der Pflege zu gewährleisten und zwar beim Übergang vom Krankenhaus in die ambulante häusliche Versorgung.  
     
    Um bei der Überleitung eine qualitativ gleichbleibend gute medizinische und pflegerische Versorgung zu gewährleisten, ist eine optimale Zusammenarbeit mit Fachpersonal, den ambulanten Hilfezentren, dem Hausarzt, der Heil- und Hilfsmittellieferanten und der Krankenkasse erforderlich. 
     
    In enger Zusammenarbeit mit den Pflegekräften und den Ärzten der Station erhält der Patient die erforderlichen Hilfestellungen für die ambulante häusliche Versorgung. Dies bedeutet, dass der Patient und die Angehörigen stärker in die Überleitung als wichtiger Partner mit einbezogen werden. 
     
    Die Pflegeüberleitung ist ein fester Bestandteil des Versorgungsangebotes unseres Klinikums und versteht sich für alle Patienten als Bindeglied zwischen Krankenhaus und ambulanter häuslicher Versorgung. Die Pflegeüberleitung berät Patienten und deren Angehörige über die Möglichkeiten einer häuslichen Versorgung in Bezug auf Pflegedienste, Hilfsmittel, ambulantes Hospiz, Pflegeversicherung, aber auch über Aufwand und zukünftige Belastungen.   
     
    Näheres erfahren Sie von:

    Isolde Reinert
    Telefon: 0261 499-2008
    Telefax: 0261 499-2011
    E-Mail: isolde.reinert@gk.de
     
    Diana Breitbach
    Telefon: 0261 499-2008
    Telefax: 0261 499-2011
    E-Mail: diana.breitbach@gk.de

    Walburga Custodis
    Telefon: 0261 499-2008
    Telefax: 0261 499-2011
    E-Mail: walburga.custodis@gk.de

  • Ernährungsberatung

    Das Ernährungsteam unseres Klinikums betreut Patienten mit Tumorerkrankungen, dass diese im Falle einer Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie bei Kräften bleiben und sich adäquat und richtig ernähren. Bei einem Teil der Patienten kann sogar vorübergehend oder dauerhaft eine flüssige Ernährung über enterale Sonden aber auch eine intravenöse Ernährungstherapie notwendig werden.
    Das Ernährungsteam übernimmt die Anleitung der Betroffenen und Angehörigen, aber auch die Unterstützung bei der individuellen Auswahl der Versorgungsprodukte und Hilfestellung bei Problemsituationen. Gleichzeitig werden Patienten, Angehörige oder ambulante Pflegedienste zur Durchführung einer Heimtherapie geschult. Das Ernährungsteam steht diesen jederzeit telefonisch oder durch Hausbesuche unterstützend zur Seite.
     
    Allgemeine Ernährungsberatung
    Thorsten Klaes
    Diätassistent/Ernährungsberater (Exam. Krankenpfleger)
    Telefon: 0261 / 499 2352/2189
    Telefax: 0261 / 499 2350
    E-Mail:  InnereMedizin1-koblenz(at)gk.de

    Rita Binczyk
    Diätassistentin
    Telefon: 0261 / 499 2352/2189
    Telefax: 0261 / 499 2350
    E-Mail:  InnereMedizin1-koblenz(at)gk.de

    Enterale Sondenernährung
    Michaela Opper
    Exam. Krankenschwester
    Telefon: 0261 499-2131
     
    Peter Groß
    Exam. Krankenpfleger 
    Telefon: 0261 499-2008
     
    Parenterale Ernährung
    Helena Schechtel
    Exam. Krankenschwester
    Telefon: 0261 499-2181
     
    Renate Varoquier
    Fachschwester f. Anästhesie und Intensivpflege
    Telefon: 0177 59 56 635

  • Stomaberatung

    Sehr geehrte Patienten,  
     
    aufgrund Ihrer Erkrankung ist die Anlage eines „künstlichen Darmausganges“ (Dünndarm oder Dickdarm) erforderlich. Wir sprechen bei dieser Operation von einer Stomaanlage. Jeder Mensch geht anders mit solch einer veränderten Lebenssituation um. Wir möchten Sie, und wenn Sie es wünschen auch Ihre Angehörigen, auf dem Weg zu einer selbständigen Stomaversorgung begleiten. Das Erlernen der selbständigen Versorgung ist notwendig, um wieder ein unabhängiges, aktives und selbstbewusstes Leben führen zu können. 

    • Wir leiten Sie an, den Versorgungswechsel selbständig durchzuführen Wir beraten Sie in der Produktauswahl
    • Wir knüpfen für Sie den Kontakt zu unseren Mitarbeitern des Sozialdienstes (Beantragung von Anschlussheilbehandlungen, Beratung zur beruflichen Situation)
    • Wir kontaktieren für Sie unsere Pflegefachkräfte der Pflegeüberleitung, falls Sie zu Hause einen ambulanten Pflegedienst benötigen
    • Wir sorgen für eine Ernährungsberatung durch unsere Diätassistentinnen
    • Wir arbeiten eng mit unserer Physiotherapie zusammen, wenn beispielsweise ein Beckenbodentraining  erforderlich ist
    • Wir bestellen für Sie zur Entlassung die Produkte zum Versorgungswechsel
    • Wir kontaktieren eine ambulante Stomatherapeutin, die Sie zu Hause betreut. Der Erstbesuch der Stomatherapeutin findet kurz vor der Entlassung noch bei uns in der Klinik statt
    • Wir beraten Sie zu Freizeit, Urlaub & Sport
    • Wir informieren Sie über Selbsthilfegruppen

    Ursula Mauer
    Pflegeexpertin für Stoma, Wunde und Kontinenz
    montags, mittwochs und freitags erreichen Sie mich ab 07:00 Uhr unter folgender Telefonnummer: 0261 499-1285
    E-Mail: ursula.mauer@gk.de

  • Apotheke

    Die Krankenhausapotheke im Dienste der Arzneimittel- und Patientensicherheit!  
     
    Im Rahmen der medikamentösen Krebsbehandlung erhalten Patienten hochwirksame Arzneimittel, sogenannte Zytostatika, die das Zellwachstum und die Zellteilung stoppen und meist als Infusion verabreicht werden. Bei der Zusammenstellung der Medikamente wird die persönliche Situation des Patienten besonders berücksichtigt (Krankheitsbild, eventuelle Vor- und Begleit-erkrankungen, Organfunktionen, Körpergröße und Gewicht, Verträglichkeit usw.).
     
    Die Zytostatika werden daher -nach ärztlicher Verordnung individuell dosiert und zusammengesetzt- in unserer Krankenhaus-Apotheke speziell zubereitet. Bei dieser Zubereitung ist eine Reihe von Besonderheiten zu berücksichtigen, die über die üblichen Regelungen zur Arzneimittelrezeptur weit hinaus gehen. Hochspezialisiertes Personal, sterile Reinraumbedingungen mit entsprechender technischer Ausstattung und die Einhaltung modernster Qualitätsstandards garantieren dem Patienten ein höchstmögliches Maß an Arzneimittelsicherheit. 
     
    Hierfür steht ein ausschließlich zu diesem Zweck eingerichtetes Laboratorium mit ausgefeilter Lüftungs- und Filtertechnik zur Verfügung. Hier arbeitet besonders qualifiziertes Fachpersonal an speziell zugelassenen Sicherheitswerkbänken. Eine gut trainierte sichere Arbeitstechnik, ein EDV-gestützter Abgleich der verordneten Therapie mit den hinterlegten Standards und die pharmazeutische Endkontrolle runden das Sicherheitskonzept ab. 
     
    Damit die Patienten die für sie beste Therapie in der richtigen Dosierung und Zubereitungsform, zum richtigen Zeitpunkt, verwechslungsfrei und zeitnah erhalten können, ist es wichtig, dass Verordnung, Herstellung und Verabreichung der Medikamente koordiniert werden und hierzu die beteiligten Ärzte-, Pflege- und Apothekenteams gut kooperieren und auf kurzen und bekannten Wegen kommunizieren. 
     
    Der Status als Tumorzentrum und Kooperationspartner des Brustzentrums Mittelrhein für (teil-)stationäre und ambulante Patienten mit onkologischer Tagesklinik und der kooperierenden haemato-onkologischen Schwerpunktpraxis (Dr. med. M. Maasberg, M. Schmitz, Dr. med. M.-T. Keller und H. Gerner), begleitet durch die umfangreichen therapeutischen und diagnostischen Einheiten des Gemeinschaftsklinikums, erfordert täglich die Herstellung einer großen Zahl von genau auf den einzelnen Patienten abgestimmten Medikamenteninfusionen. 
     
    In Zusammenarbeit mit Ärzteschaft und Pflegepersonal setzen wir unser klinisch-pharmazeutisches Fachwissen dazu ein, die Arzneimitteltherapie zu verbessern, auf individuelle Probleme einzugehen und das Risiko für Patienten möglichst gering zu halten. Service-Leistungen, wie Schulungsmaßnahmen, Info-Material und organisatorische Hilfen zur Zytostatika-Verordnung, Anwendung und Entsorgung, zum Arbeitsschutz und Notfallmanagement unterstützen Ärzte und Pflegepersonal bei ihren vielfältigen Aufgaben im Rahmen der medikamentösen Krebstherapie.  

Kontakt

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein
Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Tumorzentrum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Koblenzer Straße 115-155
56073 Koblenz

Google Maps Route

Telefon: 0261 499-1400
Telefax: 0261 499-1410
E-Mail: info@tumorzentrum-koblenz.de

Öffnungszeiten Leitstelle Tumorzentrum

An allen Werktagen (außer mittwochs), in der Zeit von 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr, können Sie Ihr Anliegen direkt mit unseren Mitarbeiterinnen besprechen. Außerhalb dieser Zeit ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Sie können uns selbstverständlich auch ein Fax schicken oder uns per E-Mail erreichen.  

Zuletzt aktualisiert am: 13.02.2018
Im Notfall

Notruf (Rettungsdienst / Feuerwehr)

112

Notdienst für den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, um z.B. am Wochenende einen diensthabenden Arzt in Ihrer Nähe zu finden.

Giftnotruf

Notfall ABC