Geschichte des Paulinenstift

Die Diakoniegemeinschaft Paulinenstift, bis 1974 "Nassauisches Diakonissen-Mutterhaus Paulinenstiftung" genannt, wurde im Jahr 1857 auf Anregung der Herzogin Pauline von Nassau gegründet. Von Anfang an stand die Pflege kranker und alter Menschen im Mittelpunkt der Arbeit des Paulinenstiftes. 1896 wurde ein Diakonissen-Mutterhaus gebaut, in dem im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Diakonissen ausgebildet wurden.

1904 fand die Grundsteinlegung des Kreiskrankenhauses am „Kaiser-Wilhelm-Heim“ in Nastätten statt. 1921 wurde das Heim von der Paulinenstiftung in Wiesbaden übernommen. Seit dieser Zeit waren die Diakonissen des Wiesbadener Mutterhauses in Nastätten tätig. Die erste Generalsanierung erfolgte 1955-1957. Mitte der 60er Jahre wurde auf dem Gelände ein neues Krankenhaus gebaut und das Kaiser-Wilhelm-Heim daraufhin als Altenpflegeheim genutzt. Rund 40 Jahre später entsprachen dessen Räumlichkeiten aber nicht mehr den modernen Anforderungen und ein neues Seniorenhaus wurde in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus errichtet. Ende 2008 wurde der Teilneubau feierlich im Beisein der damaligen Staatsministerin Malu Dreyer eröffnet.

Das heutige Krankenhaus Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Paulinenstift Nastätten umfasst 89 Betten. Die hohe Qualität der Diagnostik und Therapie ist eingebunden in den patientenorientierten Tagesablauf.

Im Jahr 2003 schloss sich das Paulinenstift mit dem Evangelischen Stift in Koblenz und dem Hospital zum Hl. Geist im Boppard zum Stiftungsklinikum Mittelrhein zusammen. 2014 fusionierte es mit dem Gemeinschaftklinikum Koblenz-Mayen zum Gemeinschaftklinikum Mittelrhein.

Zuletzt aktualisiert am: 28.04.2017
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