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Während sich Dr. Ulrich Albers (rechts) in den Ruhestand verabschiedet, beginnt für seinen Nachfolger Dr. Andreas Sandner, als Chefarzt der Plastischen Chirurgie im Stift, eine spannende Herausforderung.

Ablösung in der Plastischen Chirurgie

Dr. Andreas Sandner tritt die Nachfolge von Dr. Ulrich Albers im Stift an

 

Seit 2009 haben sie gemeinsam im Ev. Stift St. Martin gearbeitet. Der eine als Chefarzt, der andere als sein Leitender Oberarzt. Die Rede ist von Dr. Ulrich Albers und Dr. Andreas Sandner. Nun trennen sich ihre Wege. Albers geht in den Ruhe­stand und Sandner wird sein Nachfolger als Chefarzt der Klinik für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbren­nungschirurgie. Zu dieser besonderen Feier waren über 130 Gäste in das Fort Konstantin gekommen. Die Begrüßung übernahm Dr. Hans-Hermann Görge, Ärztlicher Direktor und seit über 22 Jahren Wegbegleiter des scheidenden Chefarztes im Ev. Stift. „In den Jahren seit 1996 ist es Ihnen und Ihrem Team gelungen, eine respektable und respektierte Klinik für Plastische- und Handchirurgie aufzubauen, zu strukturieren und in der Region zu vernetzen. In die positiven bundesweiten Schlagzeilen kamen Sie vor etlichen Jahren mit der erfolg­reichen Replantation eines abgetrennten Armes.“ Görge lobte die ruhige und norddeutsche Art seines Kollegen, mit dem er viele Jahre der Veränderung bewältigt habe. Den zur Zeit in Planung befindlichen Wechsel vom Stift in den Kemperhof, der sogenannten „Ein-Standort-Lösung“ des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, werde nun sein Nachfolger in der ihm ebenfalls eigenen und ruhigen Art realisieren dürfen.

Für Musik und gute Stimmung sorgten Musiker aus der Familie Albers. Zu der Verab­schie­dung waren seine vier Kinder von weit angereist und hatten ihre Instrumente und zehn Enkel mitgebracht. Fachlich wurde es mit der „Geschichte und Zukunft der Plastischen Chirurgie“, vorgetragen von Privatdozent Dr. Klaus Exner aus Oberursel. Beeindruckende Bilder zeigte Prof. Dr. Gottfried Lemperle, Plastischer Chirurg aus Frankfurt und Gründer von Interplast Germany. Dieser Verein hilft entstellten Menschen in Entwicklungsländern. „Seit 1980 haben 1.300 Interplast-Teams über 100.000 Menschen weltweit operiert.“ Sein großes Engagement und seine Liebe gilt vor allem den afrikanischen Kindern. Dr. Ulrich Albers, der unter anderem bei Lemperle in Frankfurt tätig war, versprach, auch in Indien und Bangl­a­desch ehrenamtlich zu operieren. Sichtlich gerührt dankte der scheidende Chefarzt seinen Mitar­beitern und Kollegen, denn „die einzigartige Hauptfachabteilung in Koblenz ist ein riesiges Gebiet, was weit über unser Fach hinausgeht und nur im Zusammenspiel mit Kollegen und Mitarbeitern möglich ist. Wir haben viele Probleme zusammen gemeistert, und ich habe viel von euch gelernt“. Ganz abbrechen wird der Kontakt aber nicht. Albers eröffnet in Koblenz eine privatärztliche Praxis und wird so noch mit dem Stift und den Kollegen verbunden bleiben.

 

Die Laudatio für Dr. Andreas Sandner hielt Dr. Thomas Pierson, Leitender Oberarzt aus dem Sana Klinikum Offenbach. Er stellte dabei den Werdegang des 47-jährigen Chefarztes vor und beschrieb ihn als „eine Persönlichkeit, die sich durch große Zielstrebigkeit, außer­ordentliches Engagement und ein breit gefächertes Interessenspektrum auszeichnet“. Die Klinikverwaltung beglückwünschte er: „Sie bekommen eine fachlich äußerst kompetente, menschlich integre Führungspersönlichkeit, mit der Sie zudem in ökonomischen Belangen auf Augenhöhe kommunizieren können.“ Sandner ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, trägt die Zusatzbezeichnungen Handchirurgie und Senologie und hat ein berufs­begleitendes Studium zum Gesundheitsökonom absolviert. Überwältigt von so großem Lob beschrieb er in seiner Ansprache seine größte Herausforderung für die Zukunft: „Ich muss aus dem Schatten als Oberarzt heraustreten und mich in meiner neuen Rolle finden.“ Die Bestimmung der Ärzte sei es, mit Menschen zusammen zu arbeiten. „Trotz aller wirtschaft­lichen Rahmenbedingungen darf man nicht vergessen, was unsere Aufgabe ist. Es ist jetzt mein Team – das erfüllt mich mit großem Stolz – und ich schätze besonders an ihm: Wir verlieren nicht den Spaß an der Arbeit!“

Pressemitteilung

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Zuletzt aktualisiert am: 28.07.2017
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