/fileadmin/_processed_/d/8/csm_Behandlung_Mukoviszidose__1__f3c1a9b997.jpg
Durch Atemphysiotherapie können die Atembeschwerden gelindert werden. Hier üben Patient und Therapeutin gemeinsam bei Rehafit im St. Elisabeth Mayen.

Atemphysiotherapie hilft Mukoviszidose-Patienten

Refafit am St. Elisabeth Mayen bietet Langzeitbehandlung

Mukoviszidose, auch als zystische Fibrose bekannt, ist mit rund 7000 Betroffenen eine seltene, aber tödlich verlaufende Erkrankung. Sie ist nicht heilbar, aber inzwischen behandelbar. Bei Mukoviszidose handelt es sich um eine erbliche Stoffwechselerkrankung. Durch einen Gendefekt sind verschiedene Drüsensekrete zähflüssiger als normal. Dieser Schleim verstopft lebenswichtige Organe und stört beispielsweise Verdauung und Atmung. Besonders betroffen sind meist die Lungen, denn der in den Bronchien gebildete Schleim lässt sich nur schwer abhusten. Auch Infektionen der Atemwege wie Lungenentzündungen treten immer wieder auf.

Beklemmend sind vor allem die Atembeschwerden. Hier kann Atemphysiotherapie helfen. Sie wird seit diesem Jahr bei Rehafit im St. Elisabeth Mayen angeboten. Ein Teil der Therapie ist die sogenannte autogene Drainage nach Jean Chevallier, eine Atemtechnik speziell für Patienten mit viel Bronchialsekret. "Mit dieser Methode lernen die Patienten das Sekret zuerst zu lösen und dann abzuatmen. So kann der Schleim ohne große Anstrengung abgehustet werden. Ergänzend kommen noch begleitende Hilfsmittel wie Inhalationsgeräte zum Einsatz, die den Abtransport des Schleims unterstützen", erklärt Laura Heilmann. Sie gehört zum Team der Physiotherapie und hat die Atemphysiotherapie in einer Weiterbildung erlernt. Angelegt als Langzeittherapie verfolgt sie zunächst das Ziel, gemeinsam mit den Betroffenen die Atemtechnik der autogenen Drainage zu üben, damit die Patienten diese auch zu Hause eigenständig durchführen können. Ergänzend werden atemerleichternde Körperstellungen, Entspannungstechniken und Atemübungen für den Alltag erlernt. Auch körperliches Training und Kräftigungsübungen stehen auf dem Therapieplan.

Die Atemphysiotherapie ergänzt das umfangreiche Angebot von Rehafit am St. Elisabeth Mayen. Hier werden die Patienten in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten sowie auf Grundlage der medizinischen Verordnungen und des therapeutischen Befundes mit einem individuellen Therapieplan persönlich betreut. Im Bereich der Einzeltherapien werden unter anderem Sportphysiotherapie, gerätegestützte Krankengymnastik, manuelle Therapie und Lymphdrainage angeboten. Zudem erfolgen Gruppenbehandlungen wie Wirbelsäulengymnastik, Pilates und Rückenschule. Im Rahmen der Physikalischen Maßnahmen werden zum Beispiel Eisabreibungen und Elektrotherapie durchgeführt. Kontakt: Rehafit am Standort St. Elisabeth Mayen, Siegfriedstraße 20+22, 56727 Mayen, Telefon: 02651 83-3250, E-Mail: rehafit.my(at)gk.de.

Pressemitteilung

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Kontakt

Kerstin Macher

Telefon: 0261 499 1004
E-Mail: presse(at)gk.de

Jutta Münch

Telefon: 0261 499 1008
E-Mail: presse(at)gk.de

Hier gelangen Sie zum Presseportal des GK-Mittelrhein

Zuletzt aktualisiert am: 28.07.2017
Im Notfall

Notruf (Rettungsdienst / Feuerwehr)

112

Notdienst für den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, um z.B. am Wochenende einen diensthabenden Arzt in Ihrer Nähe zu finden.

Giftnotruf

Kinder- und Jugendärztlichen Notdienst Koblenz

Notfall ABC