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Die Geschäftsführung und das Direktorium des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, Kemperhof, begrüßen ihn in ihrer Mitte: Prof. Dr. Andreas Kurth (3. von links), Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Wiederherstellungschirurgie, Es freuen sich (von links): Dr. Moritz Hemicker (Med. Geschäftsführer), Benno Schanz (Pflegedirektor), Prof. Dr. Bernd Markus (Ärztlicher Direktor), Oliver Zimmer (Geschäftsführender Direktor) und Martin Stein (Kaufm. Geschäftsführer).

Chefarzt ist über die Bundesgrenzen hinweg bekannt

Prof. Dr. Andreas Kurth will die Orthopädie im Kemperhof neu ausrichten

„Sie sind ein Netzwerker und haben sich bei uns viel vorgenommen“, so der Geschäfts­führende Direktor im Kemperhof, Oliver Zimmer. Er freute sich sichtlich, die zahlreichen Gäste und Prof. Dr. Andreas Kurth, den neuen Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Wiederherstellungschirurgie bei dessen Einführungsveranstaltung begrüßen zu dürfen. Seit wenigen Wochen ist der Mediziner bereits im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof, tätig. „Sie haben es durch Ihren guten Ruf geschafft, dass in dieser kurzen Zeit Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet hierhin kommen“, hob Zimmer hervor. Warum das so ist, erläuterte der Ärztliche Direktor im Kemperhof, Prof. Dr. Bernd Markus, indem er den Lebenslauf und die fachliche Expertise seines neuen Kollegen vorstellte. Aufgewachsen ist Prof. Kurth in Limburg an der Lahn. Humanmedizin und Sportwissenschaften studierte er an der Universität in Frankfurt am Main und Zürich. In Frankfurt war Prof. Kurth viele Jahre leitender Oberarzt und stellvertre­tender Ärztlicher Direktor der größten orthopädi­schen Universitätsklinik Deutschlands. In Mainz wurde er später zum Professor für Orthopädie und zum Direktor der Klinik für Orthopädie an der Universitätsmedizin ernannt. In Frankfurt (Oder) war er Chefarzt in der Klinik für Orthopädie und Traumatologie. Zu den klinischen Schwerpunkten des Facharztes für Orthopädie und Unfallchirurgie zählen die Rekon­struktion von zerstörten Gelenken und Knochen durch Arthrose und Tumoren mit maßgeschnei­derten Kunstgelenken. Zudem ist der 55-Jährige ein Spezialist auf dem Gebiet der Rheuma­tologie, der speziellen orthopädischen Chirurgie, der Kinderorthopädie sowie der Behandlung von Knochen­erkrankungen (Osteologie). Wissenschaftlich beschäftigt er sich mit dem Zusam­men­spiel zwischen Kunst­gelenken und der Biologie des Knochens sowie mit regenerativer Medizin, also mit der Wieder­herstellung funktionsgestörter Zellen, Gewebe und Organe – etwa der Osteoporose des Knochens. 

Die Laudatio hielt Prof. Dr. Dieter Felsenberg, Leiter des Zentrums für Muskel- und Knochen­forschung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, und Freund von Prof. Kurth. Er wünschte ihm abschließend viel Erfolg für den Aufbau und die Umsetzung eines Netzwerkes, das die muskuloskeletale Versorgung unterstützt und optimiert. Denn das hat sich der neue Chefarzt vorgenommen, unter anderem eine Knochen­metas­tasen-Klinik am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein zu entwickeln. „Medizinisch bietet der Kemperhof bereits heute die ideale Voraussetzung für eine moderne interdisziplinäre Medizin des Bewegungsapparats“, so Prof. Kurth. Mit Begeisterung stellte er in seinem Vortrag die Geschichte der Orthopädie vor, wobei schnell deutlich wurde, wie sehr dem dreifachen Familienvater die Kinderorthopädie am Herzen liegt – und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Ärzten aus den anderen Fachbereichen. „Die Therapie von Knochentumoren und -metastasen setzt eine enge Zusammenarbeit mit der Onkologie, der Strahlentherapie, der Frauenheilkunde und Urologie, Chirurgie und Radiologie voraus. Der zunehmende Bereich der Alterstraumatologie benötigt Wissen und Kompetenz aus dem Bereich der Altersmedizin, der Endokrinologie und der Rehabilitation. Moderne (Wechsel-)Endoprothetik ist ohne eine Zusammenarbeit mit der Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie der plastischen Chirurgie nicht mehr möglich.“ Und diese Bereiche seien an den beiden Koblenzer Standorten, also Kemperhof und Ev. Stift St. Martin, fest etabliert. Im Hinblick auf die Entwicklung und den Alterungsprozess unserer Gesellschaft meinte er: „Wir müssen darauf vorbereitet sein und uns fachlich weiterentwickeln. Mein Wunsch ist es, an dieser Klinik das breite Spektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie weiter zu etablieren und gemeinsam mit den Kollegen anderer Fachdisziplinen eine moderne und kompetente Versorgung der Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparats zu gewährleisten. Die demographische Entwicklung stellt uns vor große Herausforderungen, denen das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in Koblenz gewachsen ist.“ 

Pressemitteilung

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Zuletzt aktualisiert am: 28.07.2017
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