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Das Team des St. Elisabeth Mayen und die Deutsche Herzstiftung klären gemeinsam auf zum Thema Vorhofflimmern: Oberarzt Dr. Benedikt Bininda, Leitender Oberarzt Bernd Olschowsky, Ehrenamtlich Beauftragte der Deutschen Herzstiftung Maria Dahms, Assistenzarzt Dr. Martin Rosenthal, Chefarzt Dr. Ralph Rüdelstein und Assistenzärztin Dr. Jennifer Glang.

St. Elisabeth Mayen informiert über Vorhofflimmern

Viele Interessierte besuchten Vortrag über Herzrhythmusstörung Nr. 1

"Vorhofflimmern an sich ist nicht das Problem, aber das Risiko für einen Schlaganfall oder an Herzschwäche zu leiden steigt deutlich an". Mit dieser zentralen Botschaft leitete Dr. Jennifer Glang, Assistenzärztin im St. Elisabeth Mayen, den Infoabend im Rahmen der diesjährigen Herzwochen ein. Diese werden jedes Jahr mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten von der Deutschen Herzstiftung ausgerufen, um Interessierte und Betroffene zu informieren und zu sensibilisieren. Dass hieran großes Interesse in der Bevölkerung besteht, belegte die gut gefüllte Cafeteria des Krankenhauses. Moderiert durch Dr. Ralph Rüdelstein, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin - Kardiologie im St. Elisabeth Mayen, informierten die Referenten - vom Assistenz- bis hin zum Leitenden Oberarzt - über Ursachen, Auslöser, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Vorhofflimmern.

Mit über 1,8 Millionen Betroffenen ist es in Deutschland die häufigste Herzrhythmusstörung. Sie kann akut, anfallsweise oder andauernd auftreten. Das Herz gerät dabei völlig außer Takt - die Herzschläge folgen chaotisch aufeinander und oft rast das Herz mit bis zu 160 Schlägen pro Minute. Während die einen Herzstolpern, Atemnot oder innere Unruhe verspüren, merken andere gar nicht, dass sie Vorhofflimmern haben. "Überprüfen kann man den eigenen Herzschlag einfach selbst durch das Tasten des Pulses am Hand-gelenk oder ein Blutdruckmessgerät" erklärt Glang. "Ist dieser unregelmäßig, sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen." Bleibt das Vorhofflimmern unbehandelt, entstehen große Risiken für Herz und Gehirn. Herzschwäche oder Schlaganfall können die Folge sein. "20 bis 30 Prozent aller Schlaganfälle gehen auf Vorhofflimmern zurück", konkretisiert Oberarzt Dr. Benedikt Bininda die Gefahr. Der Grund: Durch das Vorhofflimmern verlangsamt sich der Blutfluss in den Vorhöfen, es entstehen Blutgerinsel. Werden diese ins Gehirn transportiert und verschließen dort eine Arterie, kommt es zum Schlaganfall. Um zu verhindern, dass sich solche Gerinsel bilden, müssen gerinnungshemmende Medikamente genommen werden. Insgesamt hat es in den vergangenen Jahren große Fortschritte in der Behandlung von Vorhofflimmern gegeben. Neben Medikamenten sind auch Behandlungen durch nicht-medikamentöse Verfahren wie die Katheterablation oder operative Verfahren fallabhängig möglich.

Pressemitteilung

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

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Zuletzt aktualisiert am: 26.04.2017
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