Chronik des Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof

Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof steht in einer langen Tradition im Dienste des erkrankten Menschen. Vorgänger des heutigen Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, Kemperhof waren die Städtischen Krankenanstalten Kemperhof und im Lauf der Jahrhunderte eine Vielzahl von öffentlichen Hospitalen.

Seinen Beginn hat der Kemperhof  im Jahr 1805. Damals ließ Kaiser Napoleon Bonaparte — Koblenz gehörte zu Frankreich — per Dekret ein Bürgerhospital in den Gebäuden eines ehemaligen Franziskanerklosters im Koblenzer Kastorviertel (nahe dem Deutschen Eck) errichten. Dies war die Geburtsstunde des Kemperhofs.

Als die Kapazität der teils baufälligen Gebäude an ihre Grenzen stieß, sah sich die Stadt Koblenz gezwungen zu handeln und erwarb im Jahr 1921 das Pensionat Kemperhof des katholischen Männervereins in Moselweiß. In den darauffolgenden Jahren wurden wichtige und grundlegende Umbaumaßnahmen begonnen, um Schritt für Schritt den Weg für ein zeitgemäßes Klinikum zu ebnen.

Im 2. Weltkrieg wurde der Kemperhof von Fliegerbomben schwer getroffen, blieb aber als einziges Krankenhaus in Koblenz voll funktionsfähig. In den Nachkriegsjahren wurde die Klinik immer weiter ausgebaut und modernisiert, um auf dem neuesten medizinischen und technischen Stand zu bleiben. Die städtische Krankenanstalt Kemperhof hatte damals schon den Ruf, eine moderne und ausgezeichnete medizinische Versorgung zu leisten.

Im Jahr 2005 schloss sich der Kemperhof mit dem St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen zum Gemeinschaftsklinik Koblenz-Mayen zusammen und feierte im selben Jahr sein 200-jähriges Bestehen. Im Jahr 2014 fusionierte dann das Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen mit dem Stiftungsklinikum Mittelrhein zum heutigen Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein.

Bis zum heutigen Tag wird im Kemperhof Wert auf die Anpassung an den Medizinischen Fortschritt und damit der Verbesserung in Diagnostik und Therapie unseres Krankenhauses zum Wohle der Patienten gelegt. Der Name Kemperhof stammt übrigens von der Zisterzienserabtei Kamp im heutigen Wesel. Diese kaufte 1188 einen Weinberg in „Weis“ – heute Moselweiß – an der Stelle, an der sich heute das Kemperhofgelände befindet und errichtete einen Gutshof, den „Camper Hof“.

Zuletzt aktualisiert am: 17.05.2018
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